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Augenringe sind nicht nur ein kosmetisches Problem, RP-Online 04-2019

Augenringe sind nicht nur ein kosmetisches Problem

Das gepflegte Gesicht einer jungen Frau. Die blauen Einfärbungen unter den Augen sind mit Make-Up verdeckt. Augenringe sind auch ein Zeichen von Mangelerscheinungen. Durch mehr Schlaf würden die Augenringe verschwinden.

Wie entstehen Augenringe und was kann bereits ohne hautärztliche Hilfe durch Ernährung und Verhaltensänderung gegen diese unangenehme Einfärbung der Haut im Gesicht getan werden. Journalistin Tanja Walter hat mit Dr. med. Dötterer-Rieg, Hautärztin der Privatpraxis für Dermatologie und Ästhetische Medizin, und Dr. med. Meyer-Rogge gesprochen.

Wie Augenringe entstehen?

Die Hautpartie unter den Augen ist sehr dünn und sensibel. Daher schimmern hier die Blutgefäße besonders leicht durch.

Schlechte Durchblutung

Schlafmangel, Alkohol oder Zigarettenkonsum, Stress und Flüssigkeitsmangel verursachen eine Minderversorgung mit Sauerstoff, sagt die Karlsruher Dermatologin Ellen Meyer-Rogge. Stellt man seine Lebensweise um, schläft wieder mehr und trinkt genug, verschwinden die dunklen Ränder wieder von selbst.

Einfache Hausmitteln, wie kalte Gurkenscheiben oder mit Schwarz- oder Grüntee getränkte Wattepads für rund zehn Minuten auf die Augen gelegt, können kurzfristige Linderung verschaffen, sagt die Frankfurter Dermatologin Heidi Dötterer-Rieg. Diese Maßnahmen sorgen für eine stärkere Durchblutung der Augenregion.

Überanstrengung begünstigt dunkle Ränder unter den Augen. Schaut man z.B. lange auf einen Bildschirm, wird die Muskulatur in diesem Bereich stark beansprucht. Dabei entsteht Sauerstoffmangel und die Durchblutung der Haut verschlechtert sich. Häufiger in die Ferne zu schauen, entspannt die Augenmuskulatur.

Augenringe als Alterserscheinung oder bei Gewichtsabnahme

Durch die Hautalterung wird das Unterhautfettgewebe dünner und lässt die Gefäße darunter noch leichter durchschimmern. Ähnliches passiert auch bei einer starken Gewichtsabnahme.

Feuchtigkeitscremes mit wasserbindenden Inhaltsstoffen wie Harnstoff oder Hyaluronsäure können die dünne Haut um die Augen ein wenig aufpolstern. Von einer Unterspritzung rät Dötterer-Rieg jedoch ab. Durch falsche Behandlung wird die Färbung der Augenringe noch mehr verstärk.

Braune Augenringe

Tränende Augen und eifriges Reiben der Augenpartien führen zu Melaninbildung im feinen Gewebe rund ums Auge. Das Abbauprodukt von roten Blutkörperchen verursacht bräunliche Ringe um die Augen. Menschen, die unter Heuschnupfen oder einer Hausstaubmilbenallergie leiden, kennen diese Begebenheit. Hautärzte sprechen in diesen Fällen von Hyperpigmentierung. Das Phänomen ist Menschen mit Neurodermitis als sogenannte doppelte Lidfalte bekannt. Augenringe können in Folge von Sonnenschäden entstehen. UV-Strahlen führen zu einer Verdünnung der Haut und einer verstärkten Pigmenteinlagerung.

Augenkränze als Zeichen für Mangelerscheinungen

Plötzlich auftretende Augenringe können als Folge eines Vitamin- oder Mineralstoffmangels auftreten. Blässe bei Mangelerscheinungen heben die bläuliche Färbung der Hautpartien besonders hervor.

Augenringe im Zusammenhang mit Erkrankungen

In einigen Fällen können Augenkränze auch im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Schilddrüsen-, Nieren- oder Tumorerkrankungen auftreten. Wenn halonierte Augen plötzlich auftauchen oder zu lange anhalten, konsultieren Sie in unsicheren Fällen einen Hautarzt.

Hilfreiche Tipps

Detaillierte Informationen und hilfreiche Tipps zur Behandlung und Vermeidung von Augenringen können Sie dem vollständigen Artikel der "Rheinischen Post" entnehmen: Das steckt hinter dunklen Augenringen / 9. April 2019.

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